Was ist der Unterschied zwischen UV-Breitspektrum- und UV-LED-Lichthärtungslampen?
Breitspektrum- und LED-Härtungssysteme sind die beiden Haupttypen von Härtungssystemen, die UVA-Licht nutzen. Die Unterschiede in der relativen Intensität von LED-Lichtquellen weisen im Vergleich zu herkömmlichen Breitspektrum-Bogenlampen eine sehr diskrete Energiewellenlänge auf.
Die ersten UV-Härtungssysteme verwendeten Breitbandlampen zum Aushärten von Klebstoffen und Beschichtungen. Diese herkömmlichen Quecksilberdampflampen sind breitbandige Lichtquellen, da sie Licht über einen breiten Wellenlängenbereich aussenden, darunter kurzwelliges UV, langwelliges sichtbares Licht und sogar längerwelliges Infrarot, was zu mehreren Energiespitzen führt. Breitband-Härtungssysteme nutzen Hochdruck-Metallhalogenidlampen, die Lichtenergie im Bereich von 300 bis 450 nm erzeugen und 50–1.000 mW/cm2 UVA-Licht an der Härtungsoberfläche abgeben.
LED-Lampen erzeugen Härtungsenergie mithilfe einer Reihe von oberflächenmontierten LEDs anstelle herkömmlicher Metallhalogenid- oder Quecksilberlampen. Dabei handelt es sich um Halbleiter-Energiequellen, die sehr diskrete Lichtenergiewellenlängen emittieren, was zu einem einzigen, schmalen, glockenförmigen Emissionsspektrum führt. Die Wellenlängenverteilung einer LED-Lichtquelle kann je nach Auswahl der LED ihren Höhepunkt im UV- oder sichtbaren Lichtbereich erreichen, typischerweise bei 365, 385, 395 nm oder 405 nm.
Beispielsweise löst die 395-nm-Wellenlänge eine schnelle Aushärtungsreaktion mit Tinte aus, weshalb in Druckern 395-nm-UV-LEDs installiert sind, um gedruckte Dokumente oder Bilder schnell zu trocknen und perfekte Druckergebnisse zu erzielen. Die 395-nm-UV-LED-Härtung für Drucker wird immer häufiger eingesetzt.